Der Ärger mit dem Nachwuchs – anno 1974

StasikindOberst Hofrichter, Leiter der MfS-Behörde in Lauterberg hat eine hübsche Tochter, kaum 18, mit kupferrotem Haar. Leider sind die Gedanken im Kopf darunter nicht unter Kontrolle zu bringen. Noch ein Problem, das mit der Stasi nicht aussterben wird.

Neuerliche Inspektion ihres Zimmers hatte rote Nebel der Wut in seinen Kopf getrieben: Silvia wollte nicht lassen von der Verführung durch ein feindlich-negatives Subjekt. Begonnen hatte das Anfang der siebziger Jahre, sie war gerade sechzehn, vorigen Sommer hatte sie den Abschaum wiedergesehen, bei den Weltfestspielen in Berlin. Es waren Briefe gewechselt worden, nun war gar ein Foto aufgetaucht. Er hatte darauf vertraut, dass die Entfernung die Leidenschaft erkalten ließe, hatte keine Reisen nach Berlin erlaubt, Ausgangssperren verhängt, sobald die operativ kontrollierte Person in Lauterberg zu erscheinen drohte. Es hatte nicht geholfen, das Kind wurde aufsässig.

Schlimmer noch, dass ein Schreiben aus Berlin eingegangen war, den Horbel, Gustav, betreffend. Er hatte sich zum Komplizen eines Westberliner Schreiberlings gemacht, eine HS-Beziehung höchstwahrscheinlich. Nachfragen kamen aus der Hauptstadt, „ob und inwiefern der Observierte … “; natürlich gab es einen Vorlauf. Hofrichter hatte die Akte kommen lassen. Der Knabe war mit vierzehn notorisch: Kirchgänger, feindlich-negative Einstellung, verweigert die Werbung als Reserveoffizier der NVA, fällt bei schulischen Veranstaltungen durch bürgerliche Abweichungen auf, letzter Höhepunkt 1969: eine westlich-pennälerhafte Abiturzeitung mit dem Titel „Mülldeckel“, verdiente Genossen Lehrer darin verspottet, ein mindestens ebenso unverschämter, dieselben parodierender Auftritt beim Abiturball.

Sie hatten die Schulleitung dafür maßgenommen, dass sie den Horbel überhaupt zuließ zum Studium. Aber eigentlich waren dann alle froh, dass er weg war, er selbst, Hofrichter, am meisten. Mochten sich die Genossen in der Hauptstadt mit dem Abschaum herumärgern. Doch nun kam das Problem gleich zwiefach zurück, als offizieller Vorgang und Familienzwist, ein Scheißproblem.

Als er hörte, wie sich die Wohnungstür schloss, der leichte Schritt der Tochter sich über den Korridor näherte, begann der Oberstleutnant, auf den Stiefelspitzen zu wippen. Er wandte sich nicht um, als sie das Wohnzimmer betrat, presste die Lippen aufeinander, als sie hallote. Er schwieg.

„Ist was?“

Das Wippen verhielt, Verachtung zischte durch die Zähne: „Was ist? Schluss ist, Schluss mit meiner Geduld!“

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Neues vom Raketenschirm

Raketen für den Frieden

Raketen für den Frieden

Der Roman „Raketenschirm“ kommt voran. 1976 war ein spannendes Jahr: im September starb Mao Zedong.  Seither stieg das Land zur Weltmacht auf, die von der KP Chinas unerledigten Konflikte in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft gipfelten im Tian’anmen-Massaker 1989.  Ganz allmählich beginnen auch dem deutschen Otto Normalverbraucher (der ja eigentlich eine Erfindung der Statistik für die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ ist) die Chinesen etwas unheimlich zu werden. Was ist jetzt, fragt er sich, mit der Energie? VW fährt Riesengewinne ein (alle anderen Autokonzerne auch), weil Chinesen Hunderte Millionen Autos kaufen. Sogar elektrische. Der Strom dafür kommt aber aus Kernkraftwerken – aus immer mehr von den gefährlichen Dingern. Öl wird knapp, Gas wird knapp, die Kohle erschafft das reine Klimaelend, und in Deutschland sind wir aber sowas von vorbildlich mit AKW abschalten, Sonne anzapfen, Windräder bauen, Pflanzen (wir haben gelernt!) vergasen, Müll trennen, Rad fahren: da wird ’s langsam Zeit, den Schlitzaugen einen Ordnungsgong zu verpassen (Gong sollten sie verstehen)!

Ein erster Schritt: Wir schicken ihnen 100 000 in der Wolle gefärbte grüne Oberlehrer. Wenn das nicht reicht, setzen wir die Troika Trittin-Künast-Roth in Marsch. Per Raketenschirm.

Die spielen da nicht mit ? Die waren schon immer Raketengegner? I wo. Die waren nur gegen amerikanische Pershings. Die gute alte SS 20, von Leonid Breshnews Propagandatruppen als Friedensrakete etabliert, hat ihre politischen Ziele nie behindert. Nichtraucher und Vegetarier müssen sich sowieso durch in aller Welt verstreute Waffen aus russischer sowenig wie aus deutscher Produktion irritieren lassen. Vielleicht können die vom einstigen rotgrünen Tandem Schröderfischer fein gesponnenen russischen Connections die SS 20 als Druckmittel gegen Peking mobilisieren. Käme gut in den deutsche Medien – oder?

Die Welt – nach deutschem Vorbild erneuerbar! Die ganze! Mit ein paar von den Raketenhämmern wäre jeder Widerstand gegen saubere Volksenergie und saubere Luft in deutschen Kneipen endgültig zu brechen. Es lebe die Volksgesundheit! Nieder mit Rauchern und Freunden der Atomkraft! Antifa! AntiKKW! Wir schottern Castor, Pollux, morgen die ganze Welt!

Schreibe, um zu überleben – Déjà-vu!

 

Es war 1985. Mein Versuch, ein Off-Theater in Ostberlin, damals Hauptstadt der DäDäÄrr zu gründen, war von der Behörde verboten worden.

Spinner, Staatsfeind – frei auf eigene Rechnung

Im Tagebuch vom 29. Juli steht:

„Das Gefühl ABSOLUTER SCHUTZLOSIGKEIT als einziger Beleg (und Preis) für moralische Integrität – wie lange hält man das aus?
Entsetzlich: dieses Verwundern der Leute, dass man nicht konform geht, dass man nicht bereit ist, den Preis für Wohlstand und Erfolg zu zahlen. Sie achten – respektieren – nur den ERFOLGREICHEN Künstler, nicht den Künstler. Sie nehmen, was sie zur Selbstbestätigung brauchen und bemerken nicht den Selbstbetrug. (Wie sich unsere Gesellschaft in ihren Elitekünstlern selbst betrügt). Was für eine Verantwortung für die wirklich Großen: Widerstand über jede Koketterie hinaus!”

Das ist – Kernfragen von Uwe Tellkamps „Turm“, dem 2008 mit dem Deutschen Buchpreis bedachten Roman um 23 Jahre vorwegnehmend – ein Kommentar besonderer Art … Und dann fragt sich der nach Hinauswürfen und Verboten zur Untätigkeit Verurteilte, was bleibt:
„Das Wenige, das ich mir auferlege, ist meiner Angst geschuldet, …, die Konfrontation suchen, um nicht vereinnahmt zu werden, …, Leiden, um unempfindlich zu werden (wie unempfindlich bin ich schon?).“
Dann aber steht da mit roter Tinte:
„Verweigerung als die bequeme Möglichkeit, sein Teil Schuld nicht tragen zu müssen?“
Was für eine bizarre Frage angesichts der Tatsache, dass die an Brutalitäten und Rechtsbrüchen Schuldigen sich damals wie heute erfolgreich ihrer Verantwortung entziehen!

Von Menschen und Schneeflocken

Nebelleuchten

Eislicht am Merkurberg in Baden-Baden


Gedanken in Schneelandschaften – aus „Babels Berg“

Die Naturwissenschaftler der ruhmreichen Sowjetunion arbeiteten seit langem daran, das Wettergeschehen für die Planung verfügbar zu machen, aber sie hatten bisher ebenso wenig den passenden Regen für die Landwirtschaft wie die Sonne für die gewerkschaftseigenen Ferienorte beschafft. Wenn es ihnen gelänge, in frostiger Strömung aus Sibirien Eis und Schnee heranzuführen, wäre der Kalte Krieg gewonnen, die „Frontstadt Westberlin“ befriedet, der Schmerz, den dieser Pfahl im Fleisch des Arbeiter- und Bauern-Staates seinen Funktionären einbrannte, wäre gekühlt. Die westlichen Politiker würden dem geradeso gut tatenlos zusehen müssen wie dem Mauerbau. Sie würden Mitleid mit den frierenden Brüdern und Schwestern in der Ostzone haben; es war sicher kaum zu erwarten, dass das Eis sich genau an den Grenzverlauf hielte. Überhaupt existierte die planmäßige Wettergestaltung nur als Wunsch, Schneefeld geworden auf der Karte, und an diesem Tag begann es wieder einmal planlos auf alle Stadtteile zu schneien. … (wer mag, kann sich ab hier das Video anschauen…)

Gustav stellte fest, dass er viel zu leicht angezogen war. Er schlug den Kragen seiner Jacke hoch, trabte Richtung Staatsbibliothek.
Kurz vor der Kreuzung zu den „Linden“ fasste ihn ein Mann am Ärmel.
„Tschuldjung: Sie sinn doch aus’m Westen?“
„Wie kommen Sie darauf?“
„Na, det sieht man doch, so wie Sie anjezoren sinn. Ick hätte da mal ne Bitte. Ick bin nämlich Nassrasierer, wissense, un hier im Osten kricht man einfach keene anständjen Klingen. Wennse mir nu mal ’n paar Westmark jeben könnten, denn könntick ma in’ Intershop’n paar Wilkinson koofen.“
Gustav war geschmeichelt, zuckte die Schultern und sagte:
„Tut mir leid, ich habe kein Kleingeld.“
„Na det macht doch nüscht, ick jeb Ihn’ zweehundat Ost für fuffzich dee-emm.“
„Nein nein“, stotterte Gustav, „das möchte ich nicht.“
„Wat? Det is doch’n prima Jeschäft? Für det Jeld könnse hier ins Interhotel essen jehn vons feinste! Oda biste janich aus’n Westen? He, du Arschloch, vasuch det nich noch mal, mir hier anzuscheißen!“
Den Rest der Hasstirade verschluckte der Schnee, immer dichtere Flocken sammelten sich auf Gustavs Schopf, rannen ihm tauend übers Gesicht. Jede dieser Flocken verlor dabei ihre einzigartige Gestalt. Kein Meteorologe oder Physiker würde je eine Vorhersage über all die Milliarden Gestalten geben können, die in jedem Augenblick neu entstanden und nach kurzem Flug vergingen. Es war ebenso unmöglich, aus den Tropfen Auskünfte über die Form der geschmolzenen Kristalle zu erhalten. Und doch war jeder einzelne Kristall ein unverwechselbarer, unentbehrlicher Teil des Universums, das mit ihm jeden Moment neu erschaffen wurde.

Interview am Startplatz

Interview in "Freies Wort" - zum Lesen anklicken

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Lilian Klement hat mich anlässlich der Buchpremiere von „Babels Berg“ auch zum dritten Teil der Trilogie befragt. Am 4.11. erschien das Gespräch in der Regionalen Zeitung; nebenbei erfuhr ich, dass drei Verkaufstage genügt hatten, „Babels Berg“ zum Bestseller im Oktober zu machen. Großes Dankeschön an meine Verleger Hans Jürgen und Bastian Salier und an die Buchhändler-Familie Waniek.

Die Qualen der Exzellenz

Rosarose

Rosen, Tulpen, Nelken ...

Immer mal wieder ruft mich ein Stammtischbruder der 70er Jahre an, ein schon damals graumelierter Mann mit seriöser Ausstrahlung, von dem viele meinten, er habe es bis zum Offizier im besonderen Einsatz des Ministeriums für Staatssicherheit gebracht. Um als “Romeo” in Bundesministerien in Bonn oder in NATO-Generalstäben Sekretärinnen einzuwickeln, war er wohl seinerzeit schon zu bequem oder trank etwas zu viel, einerlei: Seine Erfolge bei anlehnungsbedürftigen Frauen mittleren Alters konnten sich sehen lassen.

Ausgerechnet eine seiner Gespielinnen von ehedem behauptet hartnäckig, der Typ sei verlogen bis in die letzte Windung seiner Epididymis (sie drückte sich derart unflätig aus, dass ich das Originalzitat etwas abwandle), er habe heute noch Angst davor, dass aus den Säcken mit Geschreddertem oder Zerrissenem im Bestand der Behörde sich eines Tages seine Missetaten zusammen puzzeln ließen. Ich mag das nicht glauben. Seine Erkundigungen über mein Wohlbefinden erscheinen allerdings in einem etwas seltsamen Licht, denn sie häufen sich, seit ich in der DäDäÄrr Erlebtes in Romanform publiziere. Möchte er sich davon überzeugen, dass anhaltendes Lebensglück die Folgen seinerzeitiger Denunziationen und Zersetzungsmaßnahmen ausgeglichen hat, dass seine Beteiligung an einem diesbezüglichen “Operativen Vorgang” in den Fluten des Styx versunken und er damit entschuldigt ist?

Was meine Zweifel nährt ist, dass er immer wieder einmal darauf zu sprechen kommt, ich sei ja zeitweise ein strammer Parteigänger gewesen (was nicht stimmt; Hierarchen, selbst Werbern der SED war ich ebenso tief zuwider, wie sie mir), ich habe ihn sogar in Diskussionen links überholt. Das stimmt allerdings. Meine Konflikte mit der Sozialistischen Einheitspartei und ihren Helden an der unsichtbaren Front der ideologischen Subversion beruhten wesentlich darauf, dass dä DäDäÄrr mit einer Entwicklung zur “Freien Assoziation emanzipierter Individuen” – von Marxengels im “Kommunistischen Manifest” ersehnt – so viel zu tun hatte, wie Erich Mielkes Menschenliebe mit Mutter Teresa. Na ja; ich hatte eine Menge Illusionen darüber, wie viel ich in diesem Staat durch selbstausbeuterische Arbeit an den Theatern in Richtung freier Individuen würde bewegen können. Am Ende war ich froh, nach ein paar Jahren als Hilfskellner in den Westen zu entkommen, ohne in Zellen von Hohenschönhausen, Bautzen oder sonstwo als Devisenbringer der Firma “Kommerzielle Koordinierung des Menschenhandels” zwischengelagert zu werden. Mein Stasi bei der Innenbehörde gab mir, als ich nach vier trostlosen Wartejahren gehen durfte, mit auf den Weg, ich werde mich, als Arbeitsloser am Hamburger Hafen sitzend, noch zurücksehnen in dä DäDäÄrr, aber darin irrte er. Im Frühling 1989 saß ich “arbeitslos” am Hamburger Hafen, es ging mir prächtig, meine Sehnsucht entsprach der nach einer Leberzirrhose.

Mein Stammtischbruder kam wenig später ebenfalls im Westen an. Dank seiner technischen Qualifikation fand er binnen kurzem eine Arbeit, seine Tätigkeiten im Osten spielten keine Rolle, lange Zeit hörte ich nichts von ihm. Mir wäre nie eingefallen, den Kontakt von einst wieder zu beleben; weder zog es mich zu den Stammtischbrüdern, noch trieb mich der Wunsch, einstigen Denunzianten und “Zersetzungsbeauftragten” auf die Spur zu kommen. Dazu gab es viel zu viele Konflikte im Westen, die zu erkennen und womöglich zu lösen mir als sinnvoll erschien. Insofern geriet ich niemals in Gefahr, arbeitslos zu werden, auch wenn allfällige Anstellungen nicht lange währten. Sie dauerten genau so lange, wie sie es verdienten. Das war zwar ein Dilemma für den Verdienst, füllte aber mein Leben mit sehr viel sinnvollen, lehr- und erfolgreichen Unternehmungen. Ich lernte großartige Menschen kennen, und die Frauen meines Lebens hinderten mich daran, größenwahnsinnig zu werden.

Jetzt, kurz bevor mein zweiter Roman seine Premiere feiert, meldete sich mein – inzwischen längst pensionierter und ganz silberweißer – Gefährte wieder, um von den geplanten Lesungen ins Vergangene abzuschweifen. Tat er es, um herauszuhören, wie viel von seiner Verstrickung ich herausgefunden hatte, recherchiert in den Akten der Behörde, hernach verwandelt, literarisch zur Kenntlichkeit entstellt? Quälten ihn um dessentwillen Ängste? Oder suchte er immer noch nach dem in jenen Jahren greifbaren, dann ausgebliebenen Erfolg: den Jüngeren, Freizügigen, Mutwilligen in der Tiefe mit dem Keim der Zersetzung infiziert zu haben, der ihm zwanzig Jahre später, da seine Bücher allesamt kaum gelesen werden, das Dasein zur Hölle macht, die Prophezeiung von der Erfolglosigkeit im Westen erfüllend, den seelischen Krebs der Depression nährend wie einst in der DäDäÄrr? Auch die Geheimdienstspezialisten des Westens bescheinigen solchen Zersetzungsplänen der Mielke-Armee psychologische Exzellenz.

Diese Exzellenz der zu höheren Zwecken berufenen Angestellten und ihre Qual, nicht ans Ziel zu gelangen, werde ich allerdings nie verstehen. Aufrichtig gesprochen: es regt sich kein Mitleid. Es wäre auch unsinnig. Womöglich sehe ich Gespenster, und der Mann war lebenslang ein harmloser Mitläufer. Woran es nur liegen mag, dass mich das überhaupt nicht beruhigt?

Traumsterben

Felsen in Baden-Baden

Steter Tropfen höhlt den Stein ...


„Meine Liebste“, presste Gustav Horbel heraus, „jeder sieht, dass wir beide unzufrieden sind. Vielleicht liebst Du mich so wie ich Dich, vielleicht sogar noch mehr, wir wünschen uns beide nichts inniger, als miteinander glücklich zu werden. Was uns daran hindert, sind in Deinen Augen meine Unzulänglichkeiten, ich aber bin nicht mit Dir unzufrieden, sondern mit der Welt. Das ist schlimm, weil Du in dieser Welt zufrieden leben könntest, gäbe es nur meine Unzulänglichkeiten nicht. Du müsstest mich erziehen. Ich liebe Dich. Mir würde nie einfallen, Dich erziehen zu wollen. Aber ich will auch nicht von Dir erzogen werden.“
(Aus Kapitel 2 im „Raketenschirm“)